In einer aktuellen Untersuchung hat ein Bündnis aus Deutscher Umwelthilfe und Robin Wood sowie der Stromversorger Greenpeace Energy, EWS Schönau, Naturstrom und Lichtblick festgestellt, dass viele Versorger über eine irreführende Stromkennzeichnung bereits einen Anteil an klimafreundlich erzeugtem Strom von bis zu 46 Prozent ausweisen, was nicht den Tatsachen entspricht. Jeder vierte Versorger erwecke zudem über verschiedene Formulierungen den Eindruck, mehr Ökostrom zu verkaufen, als er tatsächlich liefert. Das Bündnis fordert nun eine Reform der Stromkennzeichnung – gemäß dem Motto „Es darf nur draufstehen, was auch drin ist“.