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Holzlasur für Innen und Außen

© Björn Wylezich, fotolia.com

Holzlasur auf der Grundlage von Naturharzen zur Behandlung von Holz wird farblos und mit verschiedenen farbigen Pigmenten angeboten. Hinsichtlich ihrer Eigenschaften sind Lasuren zwischen den stark filmbildenden Lacken und den offenporigen Ölen einzuordnen. Sie bilden einen schwachen Film aus, so dass das Holz seinen offenporigen Charakter weitestgehend behält. Durch die aushärtenden Harze wird allerdings auch ein gewisser Schutz gegen Witterungseinflüsse erzeugt, weshalb Naturharz-Lasuren nicht nur im Innen-, sondern auch im Außenbereich Verwendung finden. Dort sollten allerdings nur farbige Holzlasuren eingesetzt werden, da die darin enthaltenen Farbpigmente das Holz vor UV-Strahlung schützen.

Einsatzbereiche

Einer Naturharz-Holzlasur wird gegenüber Lacken oder Ölen immer dann der Vorzug gegeben, wenn auf der einen Seite zwar ein gewisser Schutz gegen stärkere Beanspruchung gegeben sein soll, auf der anderen Seite aber die Struktur des Holzes noch sichtbar bleiben soll. Wichtige Einsatzbereiche von Naturharz-Lasuren sind deshalb farbige oder farblose Anstriche von Weichholzmöbeln und Wandvertäfelungen sowie farbige Anstriche von Fassadenverkleidungen und Gartenmöbel aus Holz.

Die lösemittelfreie Holzlasur

Holzlasuren auf Naturharz-Basis waren bislang immer lösemittelhaltig. Die Naturfarbenhersteller waren in den vergangenen Jahren allerdings bemüht, den Anteil an Lösemitteln deutlich zu reduzieren. Mittlerweile gibt es auch Lasuren mit guten Eigenschaften, die wasserverdünnbar sind, und damit ganz auf leicht flüchtige Lösemittel verzichten.