Schallschutz beim Holzhaus

Frage von | 11.06.2008
Hallo,

wir sind in den Planungen für den Bau eines Einfamilienhauses. Im Augenblick tendieren wir eher zu einem Holzhaus und haben auch schon mit einigen Holzbaufirmen gesprochen. Eine offene Frage ist für mich in diesem Zusammenhang noch der Schallschutz. Zwar wird uns in diesem Zusammenhang immer wieder versichert, dass im modernen Holzbau die DIN Werte zum Schallschutz gänzlich eingehalten werden, allerdings sind Theorie und Praxis doch zwei verschiedene paar Schuhe. Mich würde deshalb interessieren, welche Erfahrungen hier bei Besitzern von Holzhäusern bestehen.
Antwort von Anonymous | 18.06.2008
Hallo,
meine Brettstapeldecke hat einen fermacell-Trockenestrich. Der besteht aus doppelter Gipsfaserplatte mit drunterkaschierter Trittschalldämmung. Die E-leitungen haben ich vorher mit einer leichten Schüttung aufgefüllt. Die Schalldämmung von Geräuschen wie Sprache und Musik ist gut, laufen hört man eher, ist auch unterschiedlich nach Räumen. Da wäre sicher eine zusätzliche schwere Schüttung auf der Brettstapeldecke (es soll Granitkiesel hierfür geben) gut, oder eine abgehängte Decke (mit einer Schalldämmung darauf, und muss mit speziellen Abhängern ausgeführt werden). Wichtig ist sicher auch der Anschluß Wand an der Decke, aber das haben die Architekten und Holzbauer heute wohl im Griff.
Ich kann Holzbau jedenfalls nur empfehlen, die Behaglichkeit ist einfach klasse.
Antwort von Anonymous | 26.06.2008
Hallo Eddy,

worauf stützt Du Deine Behauptung, dass ein Holzhaus mehr Behaglichkeit als bspw. ein Haus aus Tonziegel aufweist. Mir ist mal von einem Architekten zu Ohren gekommen, dass sich bei einem Holzhaus in der Heizperiode die Wände kalt anfühlen würden, da sie die Wärme nicht aufnehmen könnte (mangels fehlender Masse). Eine Ziegelwand würde demgegenüber die Wärme aufnehmen und dann gleichmäßig wieder abstrahlen.

Gruß Peter
Antwort von Anonymous | 16.07.2008
ich finde es einfach angenehmer, wohl weil der menschliche Körper ja ziemlich warm ist, und kalte umgebungsflächen nicht mag. Deswegen zieht man sich ja auch einen Pulli an, um den Wärmeverlust zu vermindern, und keine Metalljacke.
Die Holzbauwände sind einfach an der Oberfläche noch ein Tick wärmer als massive mit gleichem k-Wert. Vor allem nimmt die Oberfläche (ca. 19 Grad) nicht so schnell Wärme auf, sodass der Körper (mit ca. 36 Grad!) auch nicht so stark dort hin strahlt.
Sommermäßig klappts auch bestens, ich habe sogar nur Innenvorhänge, die das kurzwellige Licht rausrefelktieren. Wenn ich konsequent nachts lüfte, und tagsüber die fenster schliesse, hat mein Haus nachmittags Grad weniger als die Außentemperatur!
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