Pufferspeicher für Solarkollektoranlage unters Dach

Frage von hummel | 01.10.2008
Wir haben ein Haus mit 180 qm Wohnfläche und möchten, anlässlich eine Umbaus, eine Solarkollektoranlage zur Heizungsunterstützung einbauen.

Wir haben eine Gastherme mit Durchlauferhitzer, weil das Haus keinen Keller und keinen Raum hat, in dem ein Speicher aufgesellt werden könnte.

Daraus ergeben sich 2 Fragen:

Gibt es eine Solarkollektoranlage deren Speicher auch auf dem Dach untergebracht werden kann?

Lohnt sich eine solche Anlage überhaupt, weil die Solaranlage vorallem im Winter gebraucht wird (Heizungsunterstützung> Gastherme soll so spät wie möglich anspringen)?
Antwort von | 01.10.2008
Hallo,

verstehe nicht ganz, warum die die Solaranlage vor allem im Winter benötigt werden soll. Zunächst einmal bringt eine Solaranlage ihren Hauptnutzen im Sommer zur Warmwasserbereitung. Da benötigt man für ein Einfamilienhaus einen ca. 400 Liter Pufferspeicher.
Wir haben eine solche Solaranalge zur Warmwasserbereitung und die steht bei uns auf dem Dachboden. Es ist ein richtig gutes Gefühl, wenn von Frühjahr bis Herbst der Gasbrennwertkessel kaum anspringt und bei den heutigen Gaspreisen ist dies natürlich auch finanziell interessant.

Ich hätte damals gerne eine größere Solarkollektorfläche installiert, um die Anlage auch zur Heizungsunterstützung nutzen zu können. Doch davon haben mir alle abgeraten, da unsere Dachfläche keine Ausrichtung in Richtung Süden hat. Und damit sich eine so große Anlage finanziell auch lohnt muss dies wohl gegeben sein.
Antwort von tmw | 12.04.2010
Ich denke auch, dass so eine Solarthermieanlage auch vor allem im Sommer genutzt werden kann. Denn auch im Sommer wird ja warmes Wasser zum Duschen oder zum Waschen benötigt.

Solarthermieanlagen arbeiten halt nur im Sommer wirklich effizient, in der Zeit von Mai bis September oder Oktober, je nach Region. Doch das sollte eigentlich nicht gegen einen Einbau sprechen, sofern er sich wirtschaftlich lohnt. Dafür ist es am besten, wenn man sich die Einsparungen anschaut und mit den Investitionskosten vergleicht. Da kann man sich auch gut beraten lassen.
Antwort von Waerme regenrativ | 23.04.2015
Im Sommer sollte die Solarthermie den Warmwasserbedarf voll abdecken, abgesehen vielleicht von einer extremen Schlechtwetterphase. Die Heizungsunterstützung leistet bei sinnvollen Gesamtkonzept ihre Hauptlast in den Übergangszeiten März, April und Oktober, November. Genauer kan man das hier im Diagramm erkennen:
http://www.waerme-regenerativ.de/flachkollektor_vakuumroehre.html
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