PCM im Neubau sinnvoll?

Frage von KMLJ | 24.07.2017
Liebe Community,
ich plane derzeit unser nachhaltiges/energieeffizientes Haus und bin dabei auf PCM gestoßen. So richtig schlau werde ich daraus jedoch nicht, ob es für gut gedämmte Neubauten einen weiteren Nutzen hat bzw. ob es rentabel ist und wenn ja für was (anteilig im Putz oder als Deckenplatten)?

Kurz zu meinem bisherigen Vorhaben, damit ihr das ggf. besser beurteilen könnt:
- Zur Hälfte Erdhügelhaus und Südseite komplett Indach-PV und Wasser für Zisterne
- Südseite im EG nahezu komplett verglast mit Wintergarten davor (wie beim Earthship)
- Geothermie für Fußbodenheizung
- Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung

Danke für euren konstruktiven Input!
Antwort von prantl | 25.07.2017
PCM ist ein weites Feld, eine so allgemeine Frage wie "ist PCM sinnvoll" lässt sich also nicht so ohne weiteres beantworten. Bitte konkretisiere doch mal dein Vorhaben.

Für alle die sich unter PCM nichts vorstellen können. PCM ist die Abkürzung für "phase change material" (auf Deutsch Latenzwärmespeicher). Es handelt sich dabei um mikroverkapselte chemische Substanzen wie verschiedene Salze oder Paraffine, die durche einen Phasenübergang (fest -> flüssig und umgekehrt) Wärme aufnehmen bzw. abgeben können. Da dieser Prozess sehr langsam geht können z.B. Bauplatten mit PCM-Anteil dazu beitragen die Temperatur in einem Raum konstant auf einem bestimmten Niveau zu halten.
Ein anderes Einsatzgebiet ist die Nutzung als Solarwärmespeicher.
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