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Fußleistenheizung

Mit Holz verkleidete Fußleistenheizung an Außenwand. © Heinz Waldukat

Bei einer Fußleistenheizung wird an der Außenwand in Fußbodennähe eine Kupferleitung verlegt, an der senkrechte Aluminiumlamellen befestigt sind. Eine Fußleistenheizung funktioniert zunächst wie eine reine Konvektionsheizung. D.h. die Luft wird zwischen den Lamellen erwärmt und steigt an der Wand hoch. Wird die Fußleistenheizung so eingestellt, dass die warme Luft noch vor Erreichen der Decke soweit abgekühlt ist, dass sie wandnah wieder absinkt, so kommt es zu keiner Luftumwälzung im Raum. Die emporsteigende Luft erwärmt vielmehr die Wand, die die Wärme dann als physiologisch sinnvolle Strahlungswärme wieder abgibt und für ein angenehmes Raumklima sorgt.

Zu beachten ist, dass die Wände an denen eine Fußleistenheizung installiert ist frei von Möbeln und Bildern sein sollten. Auch sollten die Wandflächen möglichst glatt sein, da es durch die vorbeistreichende Luft zu Staubablagerungen kommen kann. Am besten geeignet sind Kalkputze mit glatter Oberfläche.

Eine Fußleistenheizung ist eine Niedertemperaturheizung und eignet sich deshalb sehr gut für den Einsatz in Niedrigenergiehäusern. Durch die niedrige Vor- und Rücklauftemperatur können sie sehr gut mit Wärmepumpen und der Brennwertechnik kombiniert werden.

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