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Photovoltaik

Große Dachflächen wie die von landwirtschaftlichen Gebäuden eignen sich besonders gut für die Installation von Fotovoltaikanlagen. Für den Ertrag und damit die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage ist allerdings die Dachausrichtung von Bedeutung.

Im Zuge steigender Energiepreise und in Verbindung mit staatlichen Förderprogrammen hat die Photovoltaik in den vergangenen Jahren einen regelrechten Boom erlebt. Und das Interesse privater Bauherren und Investoren ist noch immer ungebrochen.

Funktionsweise der Photovoltaik

Unter Photovoltaik versteht man die Umwandlung von Lichtenergie in elektrische Energie mittel sogenannter Solarzellen. Diese bestehen aus dem Halbleiter Silizium, das die Eigenschaft hat, nach einer speziellen Aufbereitung unter Lichteinwirkung elektrisch leitfähig zu werden. Je nach Herstellungsart lässt sich zwischen monokristallinem, polykristallinem und amorphen Halbleiterzellen unterscheiden. Die verschiedenen Zelltypen unterscheiden sich hinsichtlich Herstellungsaufwand und damit Kosten und Wirkungsgrad.

Von der Solarzelle zur Photovoltaik-Anlage

Um die gewünschte Leistung zu erzielen werden Solarzellen zu Modulen und diese zu einer Photovoltaik-Anlage zusammengefasst. Diese Module können auf dem Hausdach angebracht werden. Mittlerweile gibt es aber auch günstigere Dünnschicht-Module, die an Fassaden zum Einsatz kommen. Um den gewonnenen Gleichstrom in das öffentliche Stromnetz einspeisen zu können, muss von einem Wechselrichter in Wechselstrom umgewandelt werden.

Wirtschaftlichkeit von Solarstrom

Das EEG garantiert dem Betreiber einer Photovoltaikanlage einen festen Auszahlungspreis für jede eingespeiste Kilowattstunde Solarstrom. Dies hat in den vergangenen Jahren einen regelrechten Solarstromboom in Deutschland ausgelöst. Durch die stark ehöhte Nachfrage nach Solarmodulen wurden die Kapazitäten erweitert. Da insbesondere die vermehrte Produktion in Asien zu einem Überangebot geführt und die Ausweitung der Produktion zu einer verbesserten Kostenstruktur geführt hat, ist der Preis für Solarmodule stark gesunken. Die Politik hat auf diesen Trend reagiert und die garantierte Vergütung für Solarstrom an die verringerten Investitionskosten angepasst. So lag die Vergütung für Kleinanlagen im ersten Halbjahr 2010 noch bei 39,14 Cent/kWh. Bei einer Inbetriebnahme im Juli 2013 sind es demgegenüber nur noch 15,07 Cent/kWh.

Für die Berechnung der Wirtschaftlichkeit einer Solarstromanlage findet man im Internet zahlreiche Tools. Beispielsweise vom Umweltinstitut. Ausgehend von den Investitionskosten und dem zu erwartenden Vergütungspreis lässt sich damit ermitteln, in welchem Zeitraum mit einer Amortisierung des Investments zu rechnen ist und welche Rendite erwartet werden kann.  


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