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Wasserverbrauch der Deutschen erneut rückläufig

Wasserhahn im Bad
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Durch den Einsatz neuer Techniken und einem bewussteren Umgang mit der kostbaren Ressource Trinkwasser ist der Wasserverbrauch der Deutschen seit Jahren rückläufig. 1991 verbrauchte ein Deutscher im Durchschnitt 144 Liter Trinkwasser Wasser am Tag. Laut Angaben des Statistischen Bundesamtes waren es 2010 nur noch 121 Liter. So wenig wie nie seit der statistischen Erfassung 1963. Betrachtet man sich jedoch den Verbrauch in den Regionen Deutschlands, so ergibt sich ein klares West- Ostgefälle. Denn in den ostdeutschen Bundesländern (ohne Berlin) wurden 2010 nur 93 Liter Wasser täglich verbraucht, während es in den westdeutschen Bundesländern 126 Liter waren. Diesen Durchschnittswerten liegt der Verbrauch der Haushalte und des Kleingewerbes zu Grunde.

Im internationalen Vergleich führt Deutschland damit gemeinsam mit Belgien die Spitze der Industriestaaten an. Zum Vergleich: ein US-Amerikaner verbraucht 295 Liter Wasser täglich. Ganz anders sieht die Situation natürlich in den Entwicklungsländern aus. So liegt der Verbrauch in einigen Regionen Afrikas bei gerade mal 20 – 30 Litern pro Tag. Insgesamt ist der weltweite Trend im Wasserverbrauch ansteigend.